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Solidarischer Widerstand gegen das Budget
Auch die österreichische Politik ist nie um erfinderische, klangvolle Bezeichnungen verlegen. So trägt das vorgelegte Doppelbudget für 2027/28 den anmutigen Namen „Aufschwung, Gerechtigkeit, Reformen”. Die in Zahlen gegossene Realität sieht allerdings anders aus. Weder wird das Budget einen relevenaten Aufschwung der dahindümpelnden Wirtschaft bringen, noch viel weniger ist es „gerecht“, und der Begriff Reformen steht darin eindeutig für Gegenreformen, sprich: soziale Einschnitte, einen Rückbau des Sozialstaats und noch mehr Umverteilung von unten nach oben. Zugleich ist die seit mittlerweile Jahren auf uns allen lastende Inflation im Mai 2026 erneut auf 3,7% gestiegen. Die Preisniveaus der für Haushalte von Lohnabhängigen, Alleinerzieher*innen,…

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Gewerkschaft geht besser! Kampfmaßnahmen statt Kürzungsmaßnahmen!
Am 24.4. fand ein Treffen von Beschäftigten, Betriebsrät*innen und Personalvertreter*innen statt. Zu diesem Treffen hatten rund 20 Erstunterzeichner*innen (alles Betriebsrät*innen, Personalvertreter*innen und Funktionsträger*innen aus Gewerkschaften und AK aus verschiedenen Bundesländern) eingeladen: aus 6 Fachgewerkschaften und zahlreichen verschiedenen Branchen und aus verschiedenen Fraktionen sowie Fraktionslose. Am 24.4. diskutierte und einigte man sich auf die folgende Resolution. Wir laden alle ein, den Text in Euren Betrieben, Betriebsräten, Personalvertretungen etc zu diskutieren, zu beschließen und zu verbreiten. Wenn Du mehr Informationen oder mitmachen möchtest melde Dich unter: betrieb-und-gewerkschaft@sowiso.at Gewerkschaft geht besser! Kampfmaßnahmen statt Kürzungsmaßnahmen! Das letzte Budget ist noch nicht verdaut und die…

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EILMELDUNG, WEGA Einsatz in St Marx! Räumung und Abriss.
Liebes Publikum, seit heute Morgen um 8:00, wird die Freifläche in St. Marx geräumt. Personen wurden von der WEGA vertrieben, das Gebiet eingezäunt und gebaute Strukturen mit Baggern zerstört und abgerissen. Einige Personen sind verhaftet worden. Der Abriss der jahrelangen friedlichen und selbstverwalteten Kulturorte in St. Marx untergräbt die Initiative von selbstorganisierten Bürger:innen Wiens. Die dort entstandenen Selbstverwaltungen belebten die Freifläche als einzigartige kulturelle Landschaft dieser Stadt. Es entwickelten sich niederschwellige Orte des Zusammenkommens & der Begegnung, die vielen Menschen in Wien mittlerweile als gelebte Utopien bekannt sind – kurz gesagt, die Freifläche in St. Marx war ein belebter magischer…

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Keine Kürzung bei der Bildung – auch für Erwachsene!
Diese Woche findet die dritte Verhandlungsrunde für den BABE-Kollektivvertrag statt. Der gilt für Beschäftigte in privaten Bildungseinrichtungen, die hauptsächlich Personen bei Qualifizierungen und Umschulungen unterstützen. Nach den enttäuschenden Abschlüssen in der Sozialwirtschaft (SWÖ) wollen die Arbeitgeber*innen auch hier gerade einmal 2 % Erhöhung bieten. In Wahrheit geht’s hier also um Lohnkürzungen, weil die Inflation darüber liegt. Wir sind gewohnt, dass die Abschlüsse im BABE unter dem Durchschnitt der Kollektivverträge liegen. Nicht nur deshalb unterstützen wir, dass die Betriebsrät*innen und Vertreter*innen von Gewerkschaften mit großer Mehrheit diese Angebote abgelehnt haben. Ihre Forderung von 4 % ist eigentlich ein Minimum. Und die…

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Frauentag: SoWi_So! Kampftag: SoWi_So!
Pünktlich zum internationalen Frauentag am 8. März werden die immer noch dramatischen Zahlen zur Unterbezahlung, Überlastung, Unterrepräsentation von Frauen und LBTIQ+ in gesellschaftlich wirklich relevanten Prozessen und zur Gewalt gegen Frauen veröffentlicht. Was jetzt kommt, ist ein wiederkehrendes Schauspiel: Pressekonferenzen, ein paar Veranstaltungen und vollmundige Erklärungen… und dann geht es weiter wie bisher. Dieselben Parteien, die sich zum 8. März “frauenbewegt” geben sind verantwortlich für eine Kürzungspolitik, die ganz besonders Frauen trifft. Jede Kürzung im Sozial- und Bildungsbereich führt dazu, dass v.a. Frauen diese Arbeit noch stärker unbezahlt zu hause erledigen müssen. Jeder Lohnabschluss unter der Inflation erhöht ganz besonders…

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Stellungnahme zu den Kollektivvertragsverhandlungen 2026 im Gesundheits- und Sozialbereich
Wer kämpft, kann verlieren – wer nicht kämpft, hat schon verloren. Wenn er oder sie auch darf! Das hat die heurige Kollektivvertragsrunde im Gesundheits- und Sozialbereich einmal mehr eindeutig bewiesen. Denn ohne Demos, Kundgebungen und zwei (Warn-)Streikwellen in hunderten Einrichtungen, ohne die aktive Beteiligung abertausender Kolleg*innen wären die Abschlüsse im SWÖ, bei der Diakonie und in der Caritas noch deutlich niedriger ausgefallen. Andererseits wurde die bereits geplante dreitägige Streikwelle in der Sozialwirtschaft Ende Jänner durch einen vorzeitigen Abschluss von oben abgedreht. Wie schon in anderen Branchen wurde leider auch in diesem für uns alle so wichtigen Bereich nur ein Abschluss…


