ST MARX FÜR IMMER!
STADT FÜR ALLE!
NEIN ZU MEGAPROJEKTEN IN ZEITEN DES SOZIALABBAUS!
FÜR KULTURELLE FREIRÄUME UND GEGEN DIE SOZIALKÜRZUNGEN!
⏰ Demo am 23.04 um 16:30
📌 Treffpunkt: Viehmarktgasse, Ecke Henneberggasse, bei den großen Statuen
📩 BITTE MITNEHMEN: Wut-, Trauer-, Hassbriefe an die Wien Holding / über St. Marx (es wird eine kleine Aktion dazu geben)
Am Donnerstag, den 9. April hat die Stadt Wien gemeinsam mit der Polizei gewaltsam die seit über 10 Jahren existierende Freifläche und den Kulturort in St. Marx räumen lassen. Dabei braucht es in Zeiten von Inflation, steigenden Mieten und Sozialabbau solche Räume ohne Konsumzwang mehr denn je. Wir brauchen sie um zusammenzukommen, voneinander zu lernen, uns gegenseitig auszuhalten und uns zu organisieren. Doch während die Stadt Wien massenhaft im Sozial- und Kultursektor kürzt, greift sie gleichzeitig genau diese Räume an. Dadurch wird die Lage für Alle immer prekärer.
Wir wollen diese Demonstration nutzen um unsere Trauer und unsere Wut über den Verlust dieses Ortes auf die Straße zu tragen. Und auch um klar zu machen: Was sie uns nicht nehmen können, ist das Selbstverständnis, dass wenn wir zusammen kommen, wir diese Stadt selber mitgestalten können und auch müssen. Den Ort haben sie uns genommen, doch die Gemeinschaft die dort vor Ort gewachsen ist, können sie uns nicht nehmen. Wir werden nicht einfach klein beigeben und weiterhin klar zeigen, wie Stadtplanung von unten aussehen kann.
Denn der Bau der Wien Holding-Arena bedeutet, einem Privatkonzern 215 Millionen Euro Steuergeld zuzuschieben. Gleichzeitig fehlt zB. dem Amerlinghaus, einem seit Jahren funktionierender konsumzwangsfreien Raum, der über 70 Initiativen beherbergt, dieses Jahr ein Betrag von 200.000 Euro, um weiter existieren zu können.
Gemeinsam mit St. Marx für Alle und anderen Initiativen gehen wir deshalb auf die Straße und wollen die prekäre Lage von kulturellen Freiräumen mit dem Widerstand gegen die Sozialkürzungen zusammendenken.
Kommt gern verkleidet, mit Stelzen, mit Fußball, mit Drachen oder Blumentopf – so vielfältig wie das, was die Stadt in St. Marx weghaben möchte.
Nehmt eure Freund*innen, Verwandten, Gewerkschaften und Nachbar:innen mit. Für Begleitprogramm wird gesorgt. Zeigen wir der Stadtregierung, was kultureller Freiraum für uns bedeutet und wie wir uns eine gemeinsame Zukunft vorstellen!
St. Marx für Alle
St. Marx für immer!


