Das Bündnis „Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau“(SoWi_So) lädt für 3. März, zu einem ersten Treffen für Protestaktionen in Wien gegen die Streichung der Mindestsicherung für subsidiär Schutzberechtigte ein.
Zeit und Ort: 03.03. ab 18:30 im CI (Club International), Payergasse 14, 1160 Wien
Die Streichung der Mindestsicherung für subsidiär Schutzberechtigte ist rassistisch motiviert und gleichzeitig ein Angriff auf soziale Rechte, der früher oder später auch viele andere trifft.
Für die Betroffenen bedeutet die Streichung der Mindestsicherung den Entzug elementarer Existenzgrundlagen. Viele verlieren aktuell ihre Wohnungen, weil sie sich die Miete nicht mehr leisten können. Menschen wird das bisschen an sozialer Stabilität genommen, das sie nach Jahren von Flucht und Leben in den Mühlen des Asylsystems gefunden haben. Aktuell stehen in Wien viele verzweifelte Menschen, denen die
Mindestsicherung gestrichen wurde, beim Caritas-Asylzentrum Schlange, das ihnen aber auch keinen wirklichen Ausweg aus der von Politiker*innen gemachten Misere bieten kann.
Wir dürfen es uns nicht gefallen lassen, wenn Menschen wohnungslos gemacht werden oder gezwungen werden, wieder in einem Lager zu wohnen.
Ein Angriff auf die sozialen Rechte subsidiär Schutzberechtigter ist ein Angriff auf die sozialen Rechte von uns allen.
Wir möchten gemeinsam Proteste organisieren, bei denen die Betroffenen des Sozialraubs ebenso wie soldarische Verbündete selbst zu Wort kommen.
Wenn ihr beim ersten Treffen nicht dabei sein könnt, informieren wir euch gerne über nächste Termine und Aktionsvorschläge.
Gemeinsam gegen Rassismus und Sozialabbau!


